
Mit der Agenda 2030 hat sich die Weltgemeinschaft 17 Ziele (Sustainable Development Goals, SDGs) für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Entwicklung gesetzt.
Krautkuh arbeitet zu fünf dieser 17 Ziele. Grundlage der Bildungsarbeit sind die Lernziele, die die UNESCO 2017 für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) formuliert hat: Zu jedem Ziel sind je fünf kognitive, sozio-emotionale und verhaltensbezogene Lernziele beschrieben. Sie sind der Maßstab, an dem wir unsere Angebote ausrichten.
Welchen Beitrag leistet Krautkuh in den verschiedenen Lebensbereichen?
Bei Veranstaltungen in Kitas und Schulen orientiert sich Krautkuh an der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Praktisch heißt das: Die Teilnehmenden üben vernetztes Denken, vorausschauendes Handeln und Problemlösen – die Schlüsselkompetenzen, die die UNESCO für BNE beschreibt.
Vermittelt wird das beim Buttern, Käsen und bei der Zubereitung wilder Pflanzen, zum Beispiel aus dem Schulgarten. Die Angebote lassen sich als Unterrichtsbaustein in Sachkunde, Biologie, Erdkunde oder in einer Garten-AG einsetzen.
Krautkuh zeigt Wege auf, wie sich Menschen ausreichend, gesund & ausgewogen ernähren können und wie nachhaltige landwirtschaftliche Produktion aussehen kann. Krautkuh steigert damit Ernährungskompetenz und Ernährungssicherheit.
Aus den UNESCO-Lernzielen: Prinzipien nachhaltiger Landwirtschaft verstehen, den Zusammenhang zwischen Ernährung und Landwirtschaft erklären können.
Krautkuh gibt Anleitung für ein Ernährungsbewusstsein, das Gesundheit & Wohlergehen fördern kann. Der Kontakt mit Tieren und natürlichen Kreisläufen kann Wohlbefinden und Resilienz stärken.
Aus den UNESCO-Lernzielen: Vorstellungen von Gesundheit kritisch reflektieren, ein Verständnis von gesundem Leben entwickeln und die Rolle sozialer und wirtschaftlicher Bedingungen dafür einordnen.
Krautkuh bietet lebenslanges Lernen in den Bereichen Umwelt & Ernährung: In Kitas, Schulen und Erwachsenenbildung.
Aus den UNESCO-Lernzielen:
eigene Lernbedürfnisse reflektieren, sich auf lebenslanges Lernen einlassen und Bildungsinitiativen unterstützen, die nachhaltige Entwicklung fördern.
Krautkuh vermittelt leicht verständlich komplexe Themen der Landwirtschaft. Damit stärkt Krautkuh Verbraucherwissen über nachhaltigen Konsum und eine effiziente Nutzung natürlicher Ressourcen.
Aus den UNESCO-Lernzielen: zwischen Bedürfnissen und Wünschen unterscheiden, das eigene Konsumverhalten reflektieren und die Produktions- und Wertschöpfungsketten dahinter verstehen.
Krautkuh veranschaulicht nachhaltige Nutzungsformen intakter Landökosysteme mit einer hohen Biodiversität. Wir zeigen, welche Formen der Tierhaltung Biodiversität fördern und welche sie verringern. Nachhaltige Tierhaltung und pflanzliche Ernährung sind keine Gegensätze.
Aus den UNESCO-Lernzielen: Biodiversität und die Bedeutung intakter Ökosysteme verstehen und daraus den eigenen Beitrag zu ihrem Schutz ableiten.
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